Warum ? Im Spätherbst 2003 erfuhr ich, dass ich ein krankes Herz habe. Mein Arzt sprach von einem "pathologischen EKG-Befund" Eine nüchterne Feststellung für etwas was einem den Rest des Lebens begleitet oder es auch beenden kann. Mit den Feiertagen jährt sich für mich persönlich eine Zeit in der Erinnerungen zu mir zurückkehren. Sie steht für mich da wie ein Brennglas in Raum und Zeit. In Ihm fokussieren sich Erinnerungen und Eindrücke aus Vergangenheit und Gegenwart. Ich las die Seiten einer Homepage von einer Frau, die über die Veröffentlichung ihrer Gedanken und Gefühle versuchte, den Verlust ihres Kindes zu verarbeiten. Ich kenne niemanden den diese Worte die dort zu lesen waren nicht berührt hätten. Es dauerte einige Zeit bis ich aufhören konnte zu weinen. Doch um wie viel größer muss der Schmerz und das kollektive Leid sein wenn ein ganzes Volk von Trennung, Tod und Terror betroffen sind ?! Worte vermögen dieses Leid nicht auszudrücken. Doch oft entscheiden wenige Worte über Wohl und Wehe von Millionen. Ein Sprichwort sagt, dass ein gesagtes Wort wie ein geworfener Stein ist.... denn man kann ihn nicht in seinem Flug stoppen und zurückholen. Leider denken viel zu wenige über die Konsequenzen ihres Wortes oder ihres Handelns nach bevor sie handeln oder etwas aussprechen. Ein Bewusstsein darum ging unserer Gesellschaft abhanden über die Jahrhunderte. Bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde die Bedeutung des Wortes den jungen Erwachsenen im Rhetorikunterricht vermittelt. In der heutigen "Moderne" bedienen sich Jugendliche und Erwachsene eines Vokabulars, dass gleichsam dokumentiert, dass die Hemmschwelle zu physischer Gewalt immer geringer wird. Heute erst sind sich immer mehr Betroffene und Experten darüber einig, dass Mobbing, Psychoterror, Beschimpfungen und Beleidigungen mit Körperverletzung gleichzusetzen sind. Warum ist so wenigen Menschen dann die Bedeutung von Krieg und Gewalt so wenig ein Begriff ? Angesichts täglicher Schreckensmeldungen stumpfen die Menschen immer mehr ab sofern sie nicht unmittelbar betroffen sind. Allein seit 1992 sind in gut 30 Ländern weltweit, 30 Millionen Menschen ums Leben gekommen ! 30 Millionen Schicksale......... Wenn für jeden dieser Menschen auf der Welt nur ein Mensch eine Stunde lang weinen würde dann gäbe es allein in Deutschland Vollbeschäftigung wenn man diese Zeit als Arbeitsausfall anrechnen würde. 30 Millionen Stunden in denen 30 Millionen mal geweint wurde. Mit den Tränen aller Hinterbliebenen oder von Gewalt betroffenen, bis heute, könnte man den Bodensee mehrmals füllen und dennoch wäre dies alles nur ein statistischer Wert, der das zugefügte Leid nicht annähernd ausdrücken könnte. An Tod und zugefügtem Leid kann keiner von uns etwas ändern...... Jedoch : An der Gegenwart und somit unserer Zukunft schon ! Darum lautet mein Apell an alle : Lebt bewußter und nach dem Grundsatz "Was du nicht willst was man dir tu´, dass füg´auch keinem andrem zu !" Warum spricht alle Welt nur von den "großen Gefühlen"? Warum gibt es sie oft nur noch im Kino ? Ist das Gefühl am Ende nur eine schöne Illusion wie im Film ? Ich persönlich kann es aus eigener Erfahrung - gottlob - mit "Nein" beantworten. Ist es darum nicht naheliegend, dass es so etwas wie Gott auch gibt ? Vielleicht ist es - wie vieles andere auch - einfach nur zu alltäglich geworden und wir spüren ihn, wie vieles andere mehr, einfach nicht mehr weil es so selbstverständlich geworden ist wie das Augenlicht ? In der Bibel habe ich - obwohl aus der Kirche ausgetreten - einmal gelesen, dass die Blinden sehen werden und die Armen reich sein werden...... Wohl wenige glauben, dass diese Feststellungen so direkt wörtlich zu nehmen sind aber dennoch ergibt sich aus ihnen aus meiner Sicht ein gewisser Sinn denn ich weiß, dass einem oftmals erst der Verlust eine Bereicherung sein kann, weil er einem deutlich macht was Sinn macht im Leben. In diesem Sinne wünschen wir allen Besuchern eine beSINNliche Feiertagsszeit und die Einsicht um Inhalte im Leben, lieben und mit- oder Füreinander....... Von Herzen alles gute wünschen ........... sowie alle die bisher an dieser Homepage mitgewirkt haben.
"Was du nicht willst was man dir tu´, dass füg´auch keinem andrem zu !"
Warum spricht alle Welt nur von den "großen Gefühlen"?
Warum gibt es sie oft nur noch im Kino ?
Ist das Gefühl am Ende nur eine schöne Illusion wie im Film ?
Ich persönlich kann es aus eigener Erfahrung - gottlob - mit "Nein" beantworten.
Ist es darum nicht naheliegend, dass es so etwas wie Gott auch gibt ?
Vielleicht ist es - wie vieles andere auch - einfach nur zu alltäglich geworden und wir spüren ihn, wie vieles andere mehr, einfach nicht mehr weil es so selbstverständlich geworden ist wie das Augenlicht ?
In der Bibel habe ich - obwohl aus der Kirche ausgetreten - einmal gelesen, dass die Blinden sehen werden und die Armen reich sein werden......
Wohl wenige glauben, dass diese Feststellungen so direkt wörtlich zu nehmen sind aber dennoch ergibt sich aus ihnen aus meiner Sicht ein gewisser Sinn denn ich weiß, dass einem oftmals erst der Verlust eine Bereicherung sein kann, weil er einem deutlich macht was Sinn macht im Leben.
In diesem Sinne wünschen wir allen Besuchern eine beSINNliche Feiertagsszeit und die Einsicht um Inhalte im Leben, lieben und mit- oder Füreinander.......
Von Herzen alles gute wünschen ...........
sowie alle die bisher an dieser Homepage mitgewirkt haben.
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